Arzneimittelrisiken!

Nach der Diagnose folgt die Therapie und damit die Einnahme eines oder mehrerer vom Arzt verordneter Medikamente. Mit zunehmendem Alter nehmen die Diagnosen oft zu. Bluthochdruck, Diabetes und Rheuma bis hin zu Arthrose werden dann klassisch schulmedizinisch behandelt. Dabei gilt es, die Liste möglicher Neben- und Wechselwirkungen unbedingt zu beachten! Durch die dauerhafte Einnahme werden nicht selten Organe wie Leber oder Magen in Mitleidenschaft gezogen.
Daneben wird häufig die Aufnahme bzw. Bildung bestimmter Mineralstoffe, Vitamine oder Spurenelemente empfindlich gestört. Unsere Apotheke ist in den Bereichen Naturheilkunde, Regulationspharmazie® und Mikronährstoffberatung ausgebildet. Nutzen Sie dieses Wissen für ein persönliches Beratungsgespräch. Wir prüfen Ihre gesamten Verordnungen und geben gezielt Tipps, worauf Sie unbedingt achten müssen und wie man Risiken minimiert. Dabei wird auch auf Wechselwirkungen von Arzneimitteln geachtet.

Häufige Verordnungen in Deutschland

Schmerzmittel: Ob Kopf, Zahn oder Rücken – durch den schnellen und meist zuverlässigen Wirkeintritt werden Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac oder ASS gern genommen, oft auch bei eigentlich nur kleinen Zipperlein.
Achtung – bei Dauereinsatz können Leber oder Magen Schäden davontragen.

Protonenpumpenhemmer: Mittel wie Pantoprazol oder Omeprazol hemmen die Säureausschüttung im Magen („Säureblocker“) und werden bei Refluxerkrankungen oder Gastritis eingesetzt. Oft wird hier fälschlicherweise
von „Magenschutz“ gesprochen. Mögliche unerwünschte Wirkung ist u.a. ein Mangel an Vitamin B12. 

Lipidsenker: Diese werden zur Senkung des Cholesterinspiegels und damit einhergehend bei erhöhtem kardiovaskulärem Risiko verabreicht. Neben Cholesterin-Resorptionshemmern zählen auch Statine wie Simvastatin in diese Gruppe. Das Problem – auch ein für die Energiegewinnung der Zellen wichtiger Stoff, das sogenannte Q10, wird in seiner Funktion beeinträchtigt.

Betablocker: Eingesetzt bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen verlangsamen sie den Puls, senken den Blutdruck und entlasten so das Herz. Daneben finden sie auch bei der Migräne-Prophylaxe Anwendung. Vorsicht – Betablocker beeinflussen
den Kalium-Spiegel im Körper. Zu den gängigen Mitteln zählen Bisoprolol oder Metaprolol.

ACE-Hemmer: Wie die Betablocker zählen diese zu den Antihypertonika und wirken – wie der Name verrät – blutdrucksenkend. Mittel wie Ramipril oder Enalapril hemmen ein bestimmtes Enzym der Blutdruck-Kaskade. Bei der Einnahme ist es wichtig, die Zink- und Kaliumwerte zu prüfen.

Diuretika: Die als „Wassertabletten“ bezeichneten Mittel (z.B. Torasemid, Furosemid) werden bei Bluthochdruck, aber auch bei Ödemen, Leberzirrhose
und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Durch die vermehrte Ausscheidung von Salz und Wasser über die Nieren, ist die Flüssigkeitsmenge in den Gefäßen verringert, was zur Blutdrucksenkung führt. Allerdings werden auch Mikronährstoffe wie Kalium und Magnesium, sowie Vitamin B1 negativ beeinflusst.

Antidiabetika: Einer der Klassiker in der Behandlung von Diabetes Typ 2 ist Metformin, indem es u.a. die Glucose-Produktion in der Leber hemmt. Aktuelle Studien weisen jedoch darauf hin, dass Metformin die Aufnahme verschiedener Nährstoffe, vor allem Vitamin B12, herunter reguliert.

Menü