Frauengesundheit

Frauen und Männer „ticken“ innerlich und äußerlich ganz verschieden. Das betrifft auch die Gesundheit:angefangen vom Hormonhaushalt über die Aktivität des Gehirns bis hin zum Risiko für bestimmte Krankheiten.
Frauen haben z.B. ein besseres Immunsystem, sind dafür aber von Osteoporose, Venenleiden oder Bindegewebsschwäche deutlich häufiger betroffen. Grund genug für unser natürlich-Team, sich den speziellen „Frauenthemen“ während unserer Aktionswochen intensiv zu widmen. Von Wechseljahresbeschwerden über Intimgesundheit bis hin zur richtigen Mineralstoffversorgung beraten wir Sie gerne individuell und persönlich.

Knochen/Osteoporose

Rund 6 Millionen Menschen leiden in Deutsch- land an Osteoporose, 80% der Betroffenen sind Frauen, also knapp 4.800.000! Neben regelmäßiger Bewegung und einer gesunden Ernährung spielen bestimmte Mikronährstoffe eine wichtige Rolle für Knochen und Gelenke, allen voran Calcium und Vitamin D. Calcium ist an zahl- reichen Prozessen im Körper beteiligt, wie der Stabilisierung von Zellmembranen, der Erregbarkeit von Muskeln und Nerven oder der Aktivierung des Blutgerinnungssystems. Um diese Funktionen zu gewährleisten, muss die Konzentration im Blut möglichst stabil bleiben. Dane- ben ist Calcium der zentrale Baustoff für Knochen und Zähne. Das Vorkommen im Skelett dient dabei einerseits als strukturelle Komponente und gleichzeitig als interner Speicher. Wird mehr Calcium im Körper benötigt, kommt es zur „Demineralisierung“, dem Herauslösen des Mineralstoffs aus dem Knochen. Ein ausgeglichener Vitamin D-Spiegel erhöht die Calciumaufnahme aus dem Darm, fördert den Einbau in die Knochen und reguliert den Calciumhaushalt im Blut.

Venen/Krampfadern

Venenleiden gehören wie Osteoporose zu den klassischen Volksleiden in Deutschland. Und auch hier gilt: Frauen sind im Vergleich dreimal häufiger betroffen als Männer. Die Venen sind für den Rücktransport des Bluts zum Herzen verantwortlich und dabei auf Unterstützung der Beinmuskulatur angewiesen. Fallen die sogenannten „Muskelpumpen“ aus, können die Venen mit der Zeit „ausleiern“ – unschöne Besenreiser oder Krampfadern sind die Folge. Gleichzeitig schwellen die Beine, fühlen sich „müde“ an und sind schlechter durchblutet. Ergänzend zur klassischen Kompressionstherapie bietet die Naturheilkunde sanfte Unterstützung. Dazu zählen verschiedene pflanzliche Extrakte wie Rosskastanie (Wirkstoffgemisch Aescin = entzündungshemmend, gefäßverstärkend, blut- verdünnend), rotes Weinlaub (Flavonoide zur Stärkung der Elastizität der Venenwände), Steinklee (Auflösung von Stauzuständen) oder Ringelblume (bei offenem Bein, Umschläge und Packungen). Weitere natürlich-Tipps: reichlich stilles Wasser trinken, Schüßler-Salze, Zink und Magnesium als Kur ergänzen. Bei fortgeschrittenem Leiden kann eine Blutegel-Therapie hilfreich sein.

Bindegewebe/Grundgewebe – besonders wichtig!

Kleine Dellen am Oberschenkel oder Dehnungsstreifen am Bauch – nahezu jede Frau kann irgendwann im Laufe ihres Lebens ein Lied davon singen. Für die Kosmetikindustrie als „optischer Makel“ verschrien, ist unser Bindegewebe (Grundgewebe) von herausragender Bedeutung für die Gesundheit. So dient es nicht nur als Stützsubstanz zwischen den Organen, sondern auch als Transportweg für Nervenimpulse, Nähr- oder Schadstoffe und übernimmt äußerst wichtige Regulationsfunktionen. Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch gezielt auf die Stärkung Ihres Bindegewebes an.

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