Stuhlunregelmäßigkeiten, Durchfall, Verstopfung, Blähungen und wiederkehrende Schmerzen – etwa 11 bis 12 Millionen Menschen sind in Deutschland vom Reizdarm-Syndrom betroffen, Frauen etwa doppelt so oft wie Männer. Die Beschwerden treten typischerweise nachts oder nach einer Mahlzeit auf, in stressigen Phasen werden sie verstärkt. Klassische schulmedizinische Behandlungen stoßen häufig an ihre Grenzen. Die gute Nachricht: Mit den sanften Maßnahmen der Regulationspharmazie® und speziellen Alltags-Tipps bringen Sie Ihren Verdauungstrakt zurück in eine bessere Balance.
Ausgewogen ernähren: mit frischen Produkten in Bio-Qualität | Vermeidung von Lebensmitteln, die fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide oder Polyole enthalten (= FODMAP-Diät) | auf scharfe Lebensmittel sowie Kaffee, Alkohol, Nikotin und Fertigprodukte verzichten
Lösliche Ballaststoffe zu sich nehmen:
indischer Flohsamen (pflanzliches Quellmittel mit wasserbindenden Eigenschaften) | Leinsamen (= viel Omega-3) | Akazienfasern
Heilpflanzen: Pfefferminze (reduziert starke Darmbewegungen, krampflösend, entzündungshemmend) | Kümmel oder Kurkuma | als Tee oder in Kapsel- bzw. Tropfenform
Viel Trinken: insbesondere bei wiederkehrenden Verstopfungen, am besten Tee oder Wasser
Den Bauch warmhalten: löst Muskelverspannungen im Bauch und kann die Blut- und Flüssigkeitszirkulation anregen
Bewegen & entspannen: unterstützt die Auflösung von Darmgasen (z.B. Yoga, Schwimmen, Walken oder leichtes Joggen) | zusätzlich autogenes Training oder Meditation zur Stressreduktion
Die Darmflora aufbauen: mit speziellen mikrobiologischen Präparaten (Probiotika mit hochdosierten Milchsäurebakterien)
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